KI‑Sprachmodelle wirklich verstehen

Fast jeder nutzt ChatGPT, Claude oder Gemini. Aber kaum jemand weiß, was im Inneren passiert, wenn man auf „Senden“ drückt. Diese Keynote schließt an die genannte Lücke an, indem ich die Funktionsweise von Sprachmodellen auf außergewöhnliche Weise visualisiere und damit nachhaltig vermittle.

Sprachmodelle sind innerhalb weniger Jahre zum Alltagswerkzeug von über einer Milliarde Menschen geworden. Sie schreiben Mails, fassen Texte zusammen oder programmieren ganze Webseiten. Trotzdem haben die meisten Nutzer noch immer keine Ahnung, wie diese Modelle eigentlich wirklich funktionieren.

Input Sprachmodell Output

Input rein, Output raus. Was im Modell dazwischen passiert,
bleibt für die meisten unsichtbar.

Für einen verantwortungsbewussten Umgang kann es jedoch ein großer Gewinn sein, zu wissen, womit man es überhaupt zu tun hat. Denn wer nicht versteht, wie ein Sprachmodell zu seinen Antworten kommt, kann auch nur schwer einschätzen, wann man ihm vertrauen kann und wann nicht. Genau hier setzt diese Keynote an. Ich erkläre die Technik hinter ChatGPT und Co. so, dass sie jeder versteht. Ganz ohne Mathematik und ohne Vorwissen.

Die zentralen Aspekte, um zu verstehen, wie ein Sprachmodell funktioniert

Inhaltlich kann eine Keynote hierzu (in Abstimmung mit Ihnen) um vier Bausteine herum aufgebaut werden. Genau diese vier Blöcke bilden auch das Fundament meines kostenlosen Videokurses zu Sprachmodellen, den Sie hier finden können, falls Sie sich erst ein besseres Bild von meiner Arbeit machen wollen.

Was ist Intelligenz, was ist KI?

Bevor es um Technik geht, klären wir zuerst einige Begrifflichkeiten. Was versteht die Wissenschaft unter Intelligenz? Wie grenzt sich das von künstlicher Intelligenz ab? Und warum wäre eine allgemeine künstliche Intelligenz (AGI) ein Wendepunkt?

Wie ein Modell Sprache verarbeitet

Hier wird es konkret. Wir schauen uns an, wie aus Text zunächst Tokens und Embeddings werden und wie das Modell daraus das nächste Wort vorhersagt. Begriffe wie Aufmerksamkeits‑Mechanismus, neuronale Netze, Gewichte und Neuronen werden dabei greifbar, statt abstrakt zu bleiben.

Wie ein Modell trainiert wird

Ein Sprachmodell fällt nicht fertig vom Himmel. Wir gehen die Trainingsphasen durch und klären, welchen Zweck die einzelnen Schritte haben. Außerdem erkläre ich das Blackbox‑Problem und was eigentlich hinter dem Schlagwort „Alignment“ steckt.

Was heutige Modelle können (und was nicht)

Zum Schluss geht es um die Fähigkeiten aktueller Systeme. Wie gut können Reasoning‑Modelle wirklich logisch schlussfolgern? Wie oft halluzinieren Sprachmodelle? Was sagen Benchmarks tatsächlich aus? Und was hat es mit sogenannten emergenten Fähigkeiten auf sich?

Gerne halte ich hierzu einen Vortrag bei Ihnen.

Dabei gehe ich auf die oben genannten Themen ein und erkläre, was diese Systeme im Kern wirklich tun, wo ihre Grenzen liegen und wie man sie sinnvoll einsetzt. So wird aus Halbwissen ein solides Grundverständnis. Genau das ist die Voraussetzung für einen souveränen Umgang mit KI, sei es im Beruf, in der Bildung oder im privaten Alltag.

Ich halte diese Keynote bewusst so, dass niemand abgehängt wird. Wo immer möglich, baue ich eine Erklärung auf einer Grafik, einer Animation oder einer lebensweltnahen Analogie auf. Wer bisher Berührungsängste mit dem Thema hatte, verliert sie hier.

Lieber erstmal selbst reinschauen?

Die Inhalte dieser Keynote gibt es auch als kostenlosen Videokurs. 26 Kapitel, rund 7 Stunden, komplett ohne Vorwissen. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob Ihnen meine Visualisierungen und mein Stil zusagen.