Mein Weg zum Experten für
KI-Risiken und KI-Sicherheit

Wenn Menschen sich meinen Werdegang anschauen, dann ist die Rückmeldung oft: „Das ist mal ein bunter Mix!“ Und das ist auch vollkommen korrekt: Soziologie, Fernsehen, Zeitung, Journalismus, Content Marketing, Grafikdesign, politische Bildung in der JVA, öffentlicher Dienst, Podcasting, Content Creation und Keynote Speaking. Auf den ersten Blick wirkt das oft wie ein bunter Haufen. Aber es gibt einen roten Faden, der sich durch alle meine Ausbildungs‑ und Berufsstationen zieht. Und zwar das Aufbereiten und Vermitteln von komplexen Informationen.

Ich liebe es, neue Dinge zu lernen und diese Informationen an ein Publikum auf möglichst verständliche und grafisch ansprechende Weise weiterzugeben. Über die Jahre habe ich diese Fähigkeit immer gezielter auf ein Feld gerichtet, das mich besonders fasziniert: die Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft. Und weil es noch nicht genug kritische Perspektiven zu KI auf sozialen Medien gibt, habe ich angefangen, öffentlich darüber zu sprechen. Fast 100 Videos und zahlreiche Videos über News und Studien zu KI später stehe ich heute dort, wo ich bin. Bis hierhin habe ich allerdings einen langen Weg zurückgelegt. Wie er genau aussieht, lest ihr hier unten.

Porträt von Niklas Titgemeyer 125.000 Follower
Gang mit Gittertüren in einer Justizvollzugsanstalt als Symbol für meinen Unterricht im Strafvollzug

Wie alles begann

Angefangen habe ich meinen Weg 2016 im Lehramtsstudium für Sozialwissenschaften. Im Master bin ich dann auf Soziologie gewechselt und habe meinen Abschluss am Exzellenzcluster für Politik und Religion in Münster absolviert. In dieser Zeit habe ich angefangen, mich intensiv mit der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft zu befassen. Aber all dies war noch vor dem Release von ChatGPT, Gemini, Claude und anderen Chatbots. Meine Spezialisierung auf künstliche Intelligenz und deren Risiken und Folgen erfolgte erst später, in Form von diversen Fortbildungen und meiner eigenen Arbeit in der KI‑Wissenschaftskommunikation.

Neben meinem Studium habe ich viele Jahre im Journalismus gearbeitet. Sowohl in der Fernsehredaktion des WDR als auch als freier Journalist für die Tageszeitung „Neue Westfälische“. Diese Arbeit und die Erfahrungen haben mich maßgeblich geprägt und machen sich auch heute noch bemerkbar. Denn zu jedem Video finden sich auf meiner Website die von mir verwendeten Quellen.

Danach habe ich in der politischen Bildung für eine NGO gearbeitet. Dabei habe ich unter anderem im Strafvollzug mit Strafgefangenen über das Leben und Wirken in einer Demokratie und Medienkompetenz gesprochen. Sowohl im Hochsicherheits‑ als auch im Jugendvollzug.

Als nächstes hat es mich in den öffentlichen Dienst verschlagen, wo ich seitdem als Fachkraft für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung tätig bin und in der Verwaltung, in Schulen, auf Konferenzen oder anderweitigen Veranstaltungen politische Erwachsenenbildung mache. Dabei gebe ich Vorträge und halte Workshops zu Themen wie Radikalisierung, Extremismus und Falschinformationen.

Die Technologie, die
alles veränderte

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT war ich fasziniert von dieser Technologie. Sowohl die Möglichkeiten als auch die Limitierungen und Risiken, die damit einhergehen, haben in mir das Bedürfnis geweckt, so viel über dieses Tool zu lernen, wie mir nur möglich ist. Seitdem habe ich mich nicht nur in jahrelanger praktischer Anwendung, sondern auch in zahlreichen Fortbildungen und dem Lesen von etlichen Studien auf Chatbots spezialisiert. Denn ich wollte verstehen, wo die Grenzen und Risiken dieser Technologien liegen, damit wir lernen können, sie verantwortungsbewusst und nachhaltig einzusetzen. Sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft im Ganzen.

Eine Frage war aber noch offen: Wie schaffe ich es, meine vorhandenen Skills so zu verbinden, dass ich aus diesem Wissen eine Karriere machen und gleichzeitig dazu beitragen kann, KI‑Kompetenzen und Medienbildung einem breiten Publikum zugänglich zu machen? Und das Ergebnis dieses Prozesses, so meine Schlussfolgerung, war in die Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit auf Social Media einzusteigen. Damit hatte ich einen Plan. Aber den umzusetzen war eine ganz andere (und langwierige) Angelegenheit.

Der Schritt in die Öffentlichkeit

Zwei Folgen meines Podcasts „Die neue Ungewissheit“ zu Social Bots und künstlicher Intelligenz
Mein Instagram-Kanal mit 47.300 Followern und Videos zu Deepfakes, Halluzinationen und KI

Angefangen habe ich meine Reise in die Wissenschaftskommunikation mit einem Podcast zu demokratiegefährdenden Phänomenen. Dabei habe ich Wissenschaftler untersucht, die sich in ihrer Forschung mit Phänomenen an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft befassen. Etwa „Social Bots“, Radikalisierung durch soziale Medien oder allgemein „Künstliche Intelligenz“. Damit war mir der Einstieg gelungen. Aber ich hatte noch einen weiten Weg vor mir.

2025 habe ich dann erstmals den Schritt vor die Kamera gewagt und Longform‑Videos zu KI auf YouTube veröffentlicht. Dabei habe ich sowohl Wissenschaftler untersucht als auch eigene Analysen oder Essays zu Themen wie Social Bots oder Deepfakes veröffentlicht.

Kurz darauf bin ich jedoch auf Kurzvideos umgestiegen und habe auf Instagram und Co. angefangen, über Risiken und Limitierungen von Chatbots sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI zu sprechen. Und damit habe ich dann das erste Mal „großen“ Erfolg gehabt. Videos, die Hunderttausende oder sogar Millionen von Klicks bekommen und inzwischen sogar über 125.000 Follower plattformübergreifend.

Deshalb habe ich beschlossen, immer mehr Zeit und Energie in diese Arbeit zu stecken, einen professionellen Internetauftritt zu etablieren, meine Content‑Produktion auf LinkedIn zu erweitern und professionelle Keynotes zu geben. Denn es gibt meiner Meinung nach noch zu wenig Bildungsarbeit zu den Themen KI‑Sicherheit und KI‑Risiken in Deutschland. Die Themen also, mit denen ich mich tagtäglich beschäftige.

Künstliche Intelligenz ist bereits heute eine unglaublich hilfreiche und ja, in Teilen auf jeden Fall auch intelligente Technologie. Daran gibt es keinen Zweifel. Aber wie so oft gehen damit auch zahlreiche Probleme einher. Diese Probleme müssen wir diskutieren. Wir müssen Kompetenzen vermitteln, uns mit Schwachstellen und Risiken auseinandersetzen und vor allem müssen wir gerade die jüngere Generation für einen adäquaten Umgang damit sensibilisieren.

Denn eine Technologie zu beherrschen und verantwortungsbewusst damit umgehen zu können, heißt in erster Linie zu verstehen, wofür man sie nicht einsetzen sollte. Genau an dieser Stelle bewegt sich meine Arbeit. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, können Sie gerne über einen der Buttons hier drunter an die von Ihnen gewünschte Stelle gelangen, um mehr Informationen zu erhalten oder sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören. Und für alle, die es noch ausführlicher interessiert: Hier drunter finden Sie meinen gesamten Lebenslauf!

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Schöne neue Welt

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Diese vier Prinzipien
leiten meine Arbeit

Prinzip 1

Gesellschaftskritische Perspektive

Künstliche Intelligenz birgt zweifelsohne Möglichkeiten jenseits unserer Vorstellungskraft und wird unsere Gesellschaft verändern wie keine Technologie zuvor. Aber viele dieser Entwicklungen gehen auch mit enormen Gefahren einher: Deepfakes, fehlende KI‑Kompetenz bei gleichzeitig hohem Vertrauen, Automation Bias, Falschinformationen, Arbeitslosigkeit, Kontrollproblem künstlicher Superintelligenz und vieles mehr. Als Soziologe (M. A.) ist es mir daher ein wichtiges Anliegen, einen kritischen Blick auf diese Entwicklungen zu werfen und immer auch die Frage nach Gesellschaft, Demokratie und dem Individuum in den Blick zu nehmen.

Prinzip 2

Nutzenorientierung

Jeder von uns hat schon oft genug in Fortbildungen oder Online‑Lehrgängen gesessen und sich danach gedacht: Super, da habe ich jetzt nichts wirklich mitgenommen. Gerade auf sozialen Medien gibt es schon genug Brainrot, der unser Gehirn und unsere Gesundheit in Mitleidenschaft zieht. Deshalb orientiere ich meinen Content daran, ob er einen tatsächlichen Nutzen für mein Publikum hat: entweder einen Nachrichtenwert oder einen konkreten praktischen Nutzen.

Prinzip 3

Verantwortungsbewusstsein

Es gibt bereits (zu) viele Content Creator im Bereich KI, die technologische Entwicklungen bedingungslos begrüßen und auf jeden Zug aufspringen, ohne sich Gedanken über den Inhalt oder die dahinterstehende Technologie zu machen. Hauptsache Klicks. Wenngleich soziale Medien aufgrund ihrer Algorithmen und Wirkmechanismen oft nicht ganz ohne Polemik auskommen, ist es wichtig, beim Skriptschreiben ein gesundes Mittelmaß zu finden. Noch wichtiger ist, dass jedes Video und jedes Thema ausführlich recherchiert und durchdacht wird. Denn ist eine Falschmeldung erst einmal viral gegangen, erreicht keine Richtigstellung der Welt ein gleichwertig großes Publikum.

Prinzip 4

Transparenz

Transparenz steht in engem Zusammenhang mit verantwortungsbewusster Arbeit auf sozialen Medien. Insbesondere bei schnelllebigen Formaten wie Kurzform‑Videos, in denen grundsätzlich jeder alles behaupten kann, halte ich es für wichtig, dass alles, was man behauptet, nachvollzieh‑ und überprüfbar ist. Auf dieser Website finden sich daher Quellenverweise für alle Videos, die ich auf sozialen Medien poste, frei einsehbar für jeden.

Mein Lebenslauf im Detail

M. A.
Soziologie
+0
Follower plattformübergreifend
+0 Jahre
im Journalismus (TV & Zeitung)
+0 Jahre
Kenntnisse mit KI‑Modellen
  1. 07/2026 – heute

    Keynote‑Speaker zu KI‑Risiken

    Freiberuflicher Keynote‑Speaker nebenberuflich

    • Mehr als 5 gebuchte Vorträge zu AI Safety, KI‑Risiken und verantwortungsbewusster KI‑Nutzung.
    • Themen: Gefahren für Demokratie und Gesellschaft (Arbeitslosigkeit, Desinformation, Deepfakes, Erosion des Vertrauens), Risiken der alltäglichen Chatbot‑Nutzung (Halluzinationen, Sycophancy, Overreliance, Cognitive Offloading) und Einordnung zur Debatte um existenzielle Risiken von superintelligenter KI.
  2. 09/2025 – heute

    Diverse Fortbildungen zu KI

    Weiterbildung laufend

    • Harvard: The science and implications of generative AI (free online course)
    • Responsible AI: A Non-Technical Guide for Managers (Udemy)
    • LLM Concepts Deep Dive: Conceptual Mastery for Developers (Udemy)
    • Intro to Large Language Models (LLMs) (Udemy)
    • Foundations in Responsible AI & AI Ethics (Udemy)
    • The AI Ethics Course 2026: Work with AI Responsibly (Udemy)
    • AI Fluency: Framework & Foundations (Anthropic)
    • Introduction to Subagents (Anthropic)
  3. 06/2025 – heute

    Content Creator zu KI‑Risiken und AI Safety

    Videos über KI (Account „Niklas Titgemeyer“) nebenberuflich

    • Aufbau einer Reichweite von 125.000 Followern über alle Plattformen durch datenzentrierte Optimierung, laufende A/B‑Tests von Hooks und Optimierung anhand von CTR und Retention‑Kurven.
    • Verantwortung für die gesamte Content‑Produktion: gründliche journalistische Recherche und Skriptschreiben, kombiniert mit Video, Audio und Motion Design. Regelmäßige News‑ und Trendanalyse sowie in erster Linie umfassendes Verständnis der Algorithmen großer Plattformen (YouTube, Instagram, TikTok, LinkedIn) als Grundlage erfolgreicher Content‑Strategien.
  4. 07/2024 – 12/2025

    Podcaster zu demokratiegefährdenden digitalen Phänomenen

    Gründer & Host des Podcasts „Die neue Ungewissheit“ nebenberuflich

    • Marktrecherche zu Zielgruppe und Nischenpositionierung, Entwicklung von Branding und Outreach‑Strategie, personalisierte Kaltakquise hochkarätiger Gäste, vollständige Produktion von Aufnahme über Sounddesign bis Veröffentlichung.
  5. 04/2024 – heute

    Fachkraft für Radikalisierungsprävention & Demokratieförderung

    Stadt Wolfsburg, Dialogstelle Radikalisierungsprävention & Partnerschaft für Demokratie (PfD) hauptberuflich

    • Begleitung und Förderung von mehr als 100 zivilgesellschaftlichen Projekten, von der Antragstellung bis zur Umsetzung, inklusive Verwaltung von Bundesmitteln als Geschäftsführer der PfD Wolfsburg.
    • Konzeption und Durchführung von mehr als 30 Workshops und Vorträgen zu Radikalisierung und Extremismus.
    • Koordination digitaler und analoger Veranstaltungen wie Expertenvorträge oder Demokratiekonferenzen.
    • Einer der primären internen Ansprechpartner für KI im Geschäftsbereich Jugend.
  6. 12/2023 – 04/2024

    Referent für politische Bildung

    Justizvollzugsanstalten Brackwede & Hameln

    • Integrations‑ und politische Bildungsarbeit mit inhaftierten ausländischen Staatsangehörigen; interkulturelle Kommunikation und Arbeit mit herausfordernden Zielgruppen in komplexen Umfeldern.
    • Planung von Fachtagen und politischen Bildungsveranstaltungen.
  7. 09/2023 – 12/2023

    Praktikum in der politischen Bildung

    Internationales Begegnungszentrum Friedenshaus (IBZ)

    • Organisieren von Vorträgen und Fachtagungen, Konzeption und Durchführung von Unterricht.
  8. 10/2020 – 02/2023

    Master of Arts in Soziologie

    Universität Münster Studium

    • Abschlussnote: 1,7
    • Exzellenzcluster „Religion und Politik“
    • Masterarbeit: „Verschwörungstheorien und Identität“ (Note: 1,7)
    • Top 15 im Essaywettbewerb „Deutsche Gesellschaft“, Essay im Sammelband 2022 veröffentlicht
  9. 08/2020 – 09/2020

    Parlamentarisches Praktikum

    Deutscher Bundestag, Büro Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin im BMAS)

    • Politische Recherche sowie Erstellung von Briefing‑Dossiers und Reden zu sozialpolitischen Themen.
    • Zuarbeit für die alltägliche Arbeit der Parl. Staatssekretärin sowie Begleitung zu Terminen, Ausschüssen und Netzwerkveranstaltungen.
  10. 06/2020 – 04/2021

    Werkstudent in einer Content‑Marketing‑Agentur

    Commandante Berlin

    • Umsetzung von Content‑Marketing‑ und PR‑Kampagnen in funktionsübergreifenden Teams.
    • Ausbau der organischen Reichweite über SEO und zielgerichteten Social‑Media‑Content.
    • Konzeption, Erstellung und Distribution mehrwertstiftender Inhalte für B2B‑ und B2C‑Kunden.
  11. 10/2019 – 04/2023

    Freier Journalist

    Neue Westfälische

    • Recherche, Interviewführung und Verfassen redaktioneller Beiträge mit klarem Fokus auf zielgruppengerechte Aufbereitung.
    • Aufbereitung komplexer lokaler Sachverhalte in verständliche Formate für Print und Online.
  12. 01/2019 – 08/2019

    Werkstudent für Recherche und Redaktionsassistenz

    WDR Studio Bielefeld (TV)

    • Unterstützung der täglichen Nachrichtensendung durch Recherche, Planung und Koordination.
    • Inhaltliche Vorrecherche von Themen und Verfassen von Briefings sowie Hintergrundrecherchen für die Redaktion.
    • Empfang der Gäste vor Ort und Sicherstellung reibungsloser Redaktionsabläufe.
  13. 10/2016 – 09/2020

    Bachelor of Arts

    Universität Bielefeld Studium

    • Hauptfach: Sozialwissenschaften
    • Nebenfächer: Sportwissenschaft und Erziehungswissenschaft
    • Schwerpunkte beider Abschlüsse: Techniksoziologie, Radikalisierung, Des‑ und Misinformation, soziale Bewegungen, Verschwörungstheorien, Identität, Polarisierung, Demokratie.

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