KI‑Kompetenz beginnt
damit, über Risiken
von KI zu reden.

Meine Arbeit zielt darauf ab, ein Bewusstsein für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen durch künstliche Intelligenz zu schaffen und Menschen gleichzeitig zu befähigen, KI verantwortungsvoll und sicher zu nutzen.

KI-Chat
Fragen zu Sprachmodellen

Soziologe und Experte für Risiken von KI-SprachmodellenSoziologe, Content-
Creator und Experte
für Risiken von KI

Niklas Titgemeyer im blauen Anzug

Mein Name ist Niklas Titgemeyer und meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft. Ich bin spezialisiert auf die Risiken und Schwachstellen von KI-Sprachmodellen wie ChatGPT und mache vor allem auf sozialen Medien Wissenschaftskommunikation in Bezug auf das Thema KI-Sicherheit bzw. Risiken von KI. Abseits meiner Arbeit auf sozialen Medien gebe ich auch Keynotes und Sensibilisierungen, um Organisationen dabei zu unterstützen, die Limitierungen von KI zu verstehen und einen kritischen sowie verantwortungsbewussten Umgang mit der Technologie zu ermöglichen.

  • Risiken & Limitierungen: Aufklärung über die Schwachstellen, Risiken und potenziellen Gefahren beim Einsatz von Sprachmodellen wie ChatGPT.
  • Funktionsweise leicht erklärt: Technische Funktionsweise von Sprachmodellen einfach und bildhaft erklärt mit Animationen, Grafiken und Metaphern (ohne Vorwissen).
  • KI & Gesellschaft: Analyse der gesellschaftlichen Auswirkungen und Vermittlung komplexer Themen aus soziologischer Perspektive.
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Diese Partner vertrauen auf meine Expertise

Schwerpunkte
meiner Expertise

Ich interessiere mich in erster Linie für die Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft. Aus einer techniksoziologischen Perspektive stelle ich mir dabei die Frage, wie KI‑Chatbots unser Zusammenleben beeinflussen, welche Veränderungen und Risiken daraus erwachsen und wie wir gute und produktive Lösungen auf diese Herausforderungen finden können. Der Fokus meiner Arbeit liegt dabei auf folgenden Schwerpunkten:

  • Das KI‑Alignment‑Problem
  • Forschung zu Halluzinationen und Schmeichelei von Chatbots
  • Cyber‑Gefahren durch agentische KI‑Systeme
  • Katastrophale KI‑Risiken wie das KI‑Doomsday‑Szenario
  • Radikalisierung durch Chatbots
  • Probleme bei der Auslagerung des Denkens an KI
  • Verantwortungsbewusste KI‑Nutzung
  • Technische Funktionsweise von Sprachmodellen
Niklas Titgemeyer bei einem Vortrag

Experten‑Auftritte
in den Medien

Ich werde regelmäßig von Medien angefragt und trete dort als Experte für KI‑Chatbots und die Risiken von Künstlicher Intelligenz auf. Hier finden Sie eine Auswahl meiner Auftritte.

9:41
TV‑Beitrag Brisant vom 29. September 29.09.2026 · BRISANT +++ OpenAI stoppt neue KI‑Version Brisant wird vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) produziert und läuft seit 1994 täglich um 17 Uhr im Ersten.
9:41
Wieso du künstlicher Intelligenz niemals blind vertrauen solltest WUNDERPANIK
9:41
generation:ki #03 | Mensch. Maschine. Miteinander? Wie wollen wir mit KI leben?
Spotlight Medienbildung2800 Abonnenten
16:30 Wir sind nicht bereit für die Deepfake‑Revolution.Niklas Titgemeyer
1/3

Einordnung zum Gefahrenpotenzial durch neue KI‑Modelle bei Brisant (ARD)

Am 29. September 2026 hat Brisant (ARD) darüber berichtet, dass OpenAI eine neue KI‑Version gestoppt hat. Ich wurde dazu im Beitrag als Experte interviewt und habe mich für eine Pausierung der internationalen Entwicklung von KI‑Modellen ausgesprochen. Darüber hinaus habe ich erklärt, wieso es gerade immer mehr solcher Meldungen zu hackenden KI‑Agenten gibt.

  1. Täuschung: KI‑Agenten neigen schon länger dazu, Nutzer unter bestimmten Bedingungen zu täuschen. Etwa dann, wenn sie keine Lösung finden oder einen groben Fehler gemacht haben. Vor einem Jahr hat es bereits Fälle gegeben, in denen Agenten ganze Datenbanken gelöscht und das anschließend verheimlicht haben.
  2. Hacking‑Fähigkeiten: Aktuelle Modelle finden selbst in modernster Software großer Unternehmen Schwachstellen und können sie ausnutzen. Für sich genommen ist das noch nicht zwingend ein Problem.
  3. Training auf Beharrlichkeit: Zum Problem wird es mit dem dritten Faktor. Modelle werden derzeit darauf trainiert, immer längere Aufgaben zu erledigen und nicht aufzugeben. Finden sie keine Lösung, müssen sie darauf trainiert werden, in diesem Fall nicht die Abkürzung zu nehmen (also ihre Hacking‑Fähigkeiten nicht zu benutzen).

Unterm Strich ist es daher verständlich, dass es angesichts ihrer Fähigkeiten immer schwieriger wird, neueren Modellgenerationen beizubringen, dass sie nicht auf ihre Hacking‑Fähigkeiten zurückgreifen sollen, wenn sie an einer langen Aufgabe arbeiten. Für das Alignment dieser Modelle (also die Ausrichtung an menschlichen Werten und Zielen) ist das eine große Herausforderung.

Im Podcast-Interview zu Limitierungen von KI‑Sprachmodellen

Im Podcast „WUNDERPANIK“ spreche ich mit Katharina Mager‑Micijevic und Melanie Hölting‑Eckert darüber, was man über die zwei größten Risiken bei der Anwendung von KI‑Chatbots wissen muss.

Also wie oft sie dazu tendieren, falsche Informationen zu generieren (Halluzinationen), in welchen Bereichen und bei welchen Anwendungsgebieten dies besonders vorkommt und wieso sie uns so überzeugend nach dem Mund reden. Denn KI‑Modelle sagen uns vor allem, was ein gutes Gefühl in uns auslöst, und nicht unbedingt Dinge, die immer der Wahrheit entsprechen. Weil sie darauf trainiert werden, Antworten zu generieren, die von Menschen bevorzugt werden.

Bei schwierigen Themen wie Medizin oder neuerer Forschung halluziniert KI sogar in 30 bis 60 % der Fälle. Kleinere Modelle sind noch schlimmer und kommen sogar auf bis zu 85 %. Das betrifft auch neueste und leistungsfähige Modelle wie Fable 5, die bei Medizin‑ oder Rechtsfragen ohne Websuche auf 50 % Halluzinationen kommen und mit Websuche auf ca. 40 %.

Im Interview geht es außerdem um die Frage, wieso es ein Problem ist, das Denken an die KI auszulagern und unter welchen Bedingungen es tatsächlich möglich ist, ein blindes Vertrauen in den Chatbot zu sprechen, auch wenn das erstmal kontraintuitiv klingt.

Hier geht’s zur Folge →

Verantwortungsbewusster Umgang mit KI: Im Experteninterview bei „Digitale Helden“

Das Team von Digitale Helden unterstützt Schulen und Familien mit medienpädagogischen Online‑Angeboten, damit sich junge Menschen mündig, sicher und selbstständig im digitalen Raum bewegen können.

Im Projekt „generation:ki“ ist ein Beitrag zur Frage „Wie wollen wir mit KI leben?“ entstanden. Ich war einer von sieben Expertinnen und Experten und habe im Interview unter anderem diese Fragen beantwortet:

  • Wie funktioniert KI eigentlich?
  • Seit wann gibt es KI‑Technologien?
  • Welche Risiken bringt KI mit sich?
  • Wie geht man verantwortungsbewusst mit KI um?
  • Welche Limitierungen sollte man auf dem Schirm haben?
  • Worauf sollten junge Menschen achten, die gerade erst mit KI anfangen?
Hier geht’s zum Interview →

Meine Angebote

Ich helfe Ihnen dabei, gegenwärtige KI‑Entwicklungen einzuordnen, ein Bewusstsein für gesellschaftliche Risiken zu entwickeln und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Künstlicher Intelligenz bzw. KI‑Sprachmodellen zu implementieren. Denn die Risiken und Limitierungen von ChatGPT und Co. zu kennen ist deutlich wichtiger, als jedes neue KI-Tool gedankenlos zu implementieren. Hierzu bin ich in verschiedenen Bereichen aktiv und mache Bildungsarbeit zum Thema KI. Für Unternehmen, Organisationen und Events biete ich dabei drei Möglichkeiten an:

Lassen Sie uns zusammenarbeiten!

Machen Sie jetzt den ersten Schritt.

Gerne komme ich in Ihr Unternehmen oder Ihr Team, um einen Vortrag an der Schnittstelle von KI und Gesellschaft zu halten oder eine Sensibilisierung zum Thema Limitierungen von Chatbots zu geben. Auf Anfragen melde ich mich innerhalb von 1 bis 2 Werktagen bei Ihnen.