Sensibilisierung:
Kritischer Umgang
mit Sprachmodellen

KI spart Zeit und Arbeit, aber nur, wenn man ihre Schwachstellen und Grenzen kennt und nicht jeder Antwort einfach vertraut. Sonst kann der Einsatz von KI schnell nach hinten losgehen. Diese Sensibilisierung macht Ihr Team sicher im Umgang mit Sprachmodellen und ihren Limitationen.

Worum es in dieser Sensibilisierung geht

Es handelt sich hierbei nicht um einen klassischen Workshop, da es beim verantwortungsbewussten Umgang mit KI weniger darum geht, ein praktisches Handwerk zu erlernen, sondern ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wo die Gefahren liegen. Dafür eignet sich eine etwa 60 bis 90‑minütige Sensibilisierung mit anschließender Fragerunde besser als ein klassisches Workshop‑Format.

Aber warum ist das notwendig? Sprachmodelle sind beeindruckend gut darin, überzeugende Antworten zu formulieren. Und genau das ist eine der größten Gefahren bei der Nutzung. Denn wer einer KI blind vertraut, übernimmt schnell auch ihre Fehler, ohne es zu merken. Im Arbeitsalltag kann das teuer werden. Und zwar nicht nur bei Halluzinationen von Sprachmodellen, die inzwischen viele kennen, sondern bei nahezu jeder textlastigen Aufgabe. Diese Sensibilisierung thematisiert daher die Risiken und Grenzen dieser Modelle, ohne dabei in Panikmache zu verfallen. Ziel ist ein souveräner und sicherer Umgang mit Sprachmodellen. Sie passt gut als Ergänzung zum Grundlagen-Workshop, lässt sich aber für fortgeschrittene Teams auch eigenständig buchen.

Drei Personen sitzen im Gespräch zusammen und tauschen sich aus

Das lernt Ihr Team im Detail

Sechs Bausteine, die wir uns in aller Ausführlichkeit anschauen, um ein umfassendes Verständnis der Schwachstellen zu entwickeln.

01

Halluzinationen verstehen

Sprachmodelle erfinden nicht nur einfache Fakten, sondern Quellen, Zahlen, Inhalte oder sogar ganze Personen und Interviews. Und sie tun das sowohl unabsichtlich als auch mit voller „Überzeugung“. Denn sie haben gelernt, dass es manchmal besser ist, eine Quelle zu erfinden, weil sie uns damit zufriedenstellen können (solange sie hierbei nicht auffallen). Im Vortrag lernt Ihr Team das Ausmaß von Halluzinationen kennen, wo sie besonders häufig auftreten und wie man sie möglichst vermeidet.

02

Warum Modelle uns immer zustimmen

KI‑Modelle neigen dazu, uns nach dem Mund zu reden. Sie bestätigen also ununterbrochen unsere Weltsicht, anstatt uns zu widersprechen. Das fühlt sich angenehm an, kann aber schnell gefährlich werden und sogar durch bestimmte Eingaben unbemerkt verstärkt werden. Ich zeige Ihnen, wodurch diese Neigung getriggert wird und wie man gegensteuert.

03

Zu großes Vertrauen

Ein großes Problem sind aber in erster Linie diejenigen, die vor dem Computer sitzen. Denn viele Nutzer schenken diesen Systemen viel zu viel Vertrauen. Hier gibt es vor allem zwei Mechanismen, die man kennen und reflektieren sollte: den Automation Bias und die Overreliance. Beide sind eng miteinander verwandt, meinen aber verschiedene Dinge, die in unterschiedlichen Gründen wurzeln. In dieser Sensibilisierung zeige ich Ihnen, wie sich diese unterscheiden und auf welche Dinge hierbei geachtet werden muss.

04

Folgen für die kognitiven Fähigkeiten

Wer das Denken dauerhaft an Maschinen auslagert, der verlernt es mit der Zeit. Das betrifft nicht nur das kritische Denken, sondern auch Ihre Urteilskraft und die Fähigkeit, überhaupt einen Reflex zu haben, das kritische Denken anzustoßen. Im Vortrag lernt Ihr Team, welche Folgen die ständige KI‑Nutzung für die eigenen kognitiven Fähigkeiten haben kann und wie man diese nicht nur verhindert, sondern Sprachmodelle sogar dazu nutzen kann, die eigene kognitive Leistung zu steigern.

05

Gefahren bei der Recherche mit KI

Die Recherche mit KI unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Recherchearbeit. Sprachmodelle können wahnsinnig hilfreich hierbei sein, aber nur, wenn man sie richtig einsetzt. Denn sie fassen Informationen nicht bloß zusammen, sondern generieren Text basierend auf Wahrscheinlichkeiten. Selbst dann, wenn man einen vollständigen Text in das Eingabefeld kopiert und ihn zusammenfassen lässt. Das führt dazu, dass das Modell plausibel klingende, aber inhaltlich falsche Zusammenhänge generiert. Zudem greifen Modelle oft auf veraltete Trainingsdaten zurück oder interpretieren aktuelle Suchergebnisse schlicht fehlerhaft.

06

AI‑Overview vs. Suchalgorithmen

Klassische Suchmaschinen listen die Ergebnisse nach Autorität und Relevanz auf. KI‑Overviews (wie Google AI Overviews oder Perplexity) liefern direkt die fertige Antwort. Darin liegt ein gravierender Unterschied und gleich mehrere Probleme. Während Suchalgorithmen uns dazu zwingen, verschiedene Quellen zu vergleichen und zu bewerten, verleitet die KI‑Synthese dazu, eine oftmals fehlerhafte Antwort ungeprüft zu übernehmen. Denn eins muss man sich vor Augen halten: Sprachmodelle zitieren keine Quellen wie wir. Sie berechnen Wahrscheinlichkeiten und sagen Wörter vorher, die in dem gegebenen Kontext (auch bei einer Google‑Recherche) plausibel erscheinen.

Für wen sich diese Sensibilisierung eignet

Diese Sensibilisierung ist für alle gedacht, die im Arbeitsalltag etwas oder viel mit KI‑Sprachmodellen arbeiten. Vorwissen ist nicht nötig. Besonders sinnvoll ist sie für:

  • Teams, die ChatGPT & Co. bereits nutzen.
  • Menschen, die noch kein tiefgreifendes Bewusstsein für die verschiedenen Schwachstellen dieser Modelle haben.
  • Organisationen, die einen sicheren und einheitlichen Umgang mit KI etablieren wollen.
  • Zukünftige Multiplikatoren, die andere Mitarbeiter fit fürs KI‑Zeitalter machen sollen.
  • Führungskräfte, die klare Leitplanken für den KI‑Einsatz im Team wollen.
  • Alle, die KI produktiv und zugleich sicher nutzen möchten.

Die Sensibilisierung dauert etwa 60 bis 90 Minuten und endet mit einer offenen Fragerunde von bis zu 30 Minuten. Ich halte den Vortrag gerne sowohl vor Ort in Ihrem Unternehmen als auch online, je nach Ihren Wünschen. Umfang, Gruppengröße und Schwerpunkte stimme ich vorab mit Ihnen ab. Mein Ziel ist es, dass Ihr Team mit einem Gespür dafür herausgeht, wann KI eine gute Hilfe sein kann und wann man besser zweimal hinschaut.

Person arbeitet konzentriert und reflektiert am Laptop

Häufige Fragen zur Sensibilisierung

Für alle, die im Arbeitsalltag mit KI‑Sprachmodellen arbeiten und ein Bewusstsein für deren Schwachstellen entwickeln wollen. Vorwissen ist nicht nötig, die Sensibilisierung lässt sich aber gut mit dem Grundlagen-Workshop kombinieren.

Sprachmodelle erzeugen manchmal Aussagen, die überzeugend klingen, aber schlicht falsch oder erfunden sind. In der Sensibilisierung lernt Ihr Team, warum das passiert und wie sich solche Halluzinationen im Arbeitsalltag erkennen lassen.

Nein. Die Sensibilisierung benennt verschiedene Risiken und Grenzen, damit Ihr Team einen umfassenden Einblick erhält und dadurch für einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang geschult wird. Ziel ist es, einen souveränen Umgang zu ermöglichen, nicht Angst vor der Technik zu haben.

Die Sensibilisierung dauert etwa 60 bis 90 Minuten und endet mit einer offenen Fragerunde von bis zu 30 Minuten. Ich halte sie vor Ort bei Ihnen im Unternehmen oder online. Umfang und Schwerpunkte stimme ich vorab mit Ihnen ab.

Stellen Sie jetzt eine Anfrage zur Sensibilisierung.